Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten
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Mögen Fair Play und das beste Team gewinnen! EUROPEADA 2022 in Kärnten/Koroška offiziell eröffnet

Größer hätte die Vorfreude nicht sein können: „Wir können es kaum glauben, dass es jetzt wirklich losgeht“, sagte Marco Loibnegger, Leiter des lokalen Organisationskomitees der Europeada in Kärnten/Koroška, als er heute Nachmittag bei der offiziellen Eröffnung der Fußball-EM der autochthonen, nationalen Minderheiten zum Mikrofon griff. Bei fantastischem Wetter kamen in St. Kanzian/Skocjan direkt am Ufer des Klopeiner Sees Vertreter*innen aus Politik und Medien sowie die Teamleiter*innen der Mannschaften zusammen, bevor am Abend die große Eröffnungsfeier mit allen Teams folgt.

Die Eröffnungsveranstaltung am Samstag war genau der richtige Ort, um sich zu präsentieren und gemeinsam mit all den Persönlichkeiten zu feiern, deren Einsatz diesen langjährigen Traum Wirklichkeit werden ließ. Die Geschichte des Teams „Koroška“ (Kärntner Slowen*innen) und ihrer EUROPEADA-Kandidatur ist emotional – seit dem Gewinn der Kandidatur sind fünf Jahre vergangen und die Veranstaltung musste zweimal verschoben werden, aber das Warten hat sich gelohnt.

Der FUEN-Präsident wies darauf hin, dass die EUROPEADA die größte von der FUEN organisierte Veranstaltung ist, die alle wichtigen Ziele des Dachverbands zusammenbringt und bei der die Teams mit Stolz verschiedene Sprachen und Minderheitengruppen vertreten. „Das Unterstützungsschreiben der UEFA zeigt, dass die FUEN mit der EUROPEADA auf dem richtigen Weg ist. Wir erwarten keine Hassreden oder Fremdenfeindlichkeit bei den Spielen, denn bei EUROPEADA geht es um die Liebe zum Sport, Fairplay und gegenseitigen Respekt. Wir wollen uns gemeinsam wohlfühlen und eine Botschaft an die Stadien in ganz Europa senden", sagte der FUEN-Präsident.

„Europeada verbindet in vielerlei Hinsicht – das konnten wir im Laufe der Vorbereitungen jeden Tag merken”, machte Marko Oraže vom lokalen Organisationskomitee der Kärntner Slowen*innen deutlich. So bringt nicht nur das Event selbst über 500 Mitglieder von Minderheiten aus elf Ländern zusammen, sondern auch die Gemeinschaft in der Region sei durch die Vorarbeiten zusammengerückt. Von Sportvereinen über Gemeinden bis hin zu Unternehmen und Institutionen haben man viele Akteure involviert und gemeinsam an einem Strang gezogen.

„Das Schöne an der Europeada ist, dass sie unterschiedliche Menschen und Nationalitäten in der Realität zusammenbringt, nicht nur auf abstrakter politischer Ebene“, sagte Vesna Humar, Staatssekretärin im Amt für Slowenen im Ausland.

Foto: Übergabe des Wanderpokals vom letztem Austräger Südtirol an Kärnten: Europeada-Organisator Marko Oraže, FUEN-Vizepräsident Daniel Alfreider, FUEN-Präsident Loránt Vincze und Peter Kaiser, Landeshauptmann Kärnten. Quelle: FUEN/Laszlo Mihály.

Hintergrund:

Die EUROPEADA ist die Fußballeuropameisterschaft der autochthonen nationalen Minderheiten – ein sportliches Großereignis, das den fairen Wettbewerb und die Begeisterung eines Sportfestes mit den Anliegen der autochthonen, nationalen Minderheiten verbindet. Die Begegnung und der Austausch der Minderheiten und die öffentliche Promotion stehen im Mittelpunkt. Die Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) veranstaltet die EUROPEADA in Zusammenarbeit mit dem Slowenischen Sportverband aus Klagenfurt, dem Rat der Kärntner Slowen*innen, dem Land Kärnten und der Republik Slowenien.

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