Minority Monitor: Kann die historische Gerechtigkeit für die Turk Mescheten jemals wiederhergestellt werden?
21.09.2023Die Minderheit der Turk Mescheten, die 1944 gewaltsam aus ihrer Heimat im heutigen Georgien nach Zentralasien deportiert wurde und nach dem Ausbruch der Gewalt im Fergana-Tal 1989 aus Usbekistan floh, lebt heute verstreut in neun verschiedenen Ländern: Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, der Russischen Föderation, der Türkei, der Ukraine, Usbekistan und den Vereinigten Staaten. Als Georgien 1999 Mitglied des Europarats wurde, verpflichtete es sich, das historische Unrecht wiedergutzumachen und die gewaltsam vertriebenen meschetischen Türken in ihr Heimatland zurückzubringen. Diese Verpflichtung ist jedoch nicht erfüllt worden. Bis 2011 ist es nur etwa 2000 Mitgliedern der Gemeinschaft gelungen, nach Georgien zurückzukehren, während Hunderttausende immer noch darum kämpfen, in ihr Herkunftsland zurückzukehren und internationale Institutionen, Regierungen und Nichtregierungsorganisationen um Unterstützung bei der Wiederherstellung ihrer Rechte bitten.
Der neue Artikel unseres Minority Monitors stellt den Fall der Turk Mescheten vor und präsentiert verschiedene Aspekte, die von den Angehörigen der Minderheit als problematisch angesehen werden. Er wurde auf der Grundlage von Materialien erstellt, die von der Interregionalen Öffentlichen Organisation der Turk Mescheten "Vatan" und weiteren Quellen zur Verfügung gestellt wurden.
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