Früherer FUEN Präsident Karl Mitterdorfer aus Südtirol, Italien im Alter von 96 Jahren verstorben
30.01.2017Karl Mitterdorfer war FUEN Präsident zwischen 1977-1982 und 1990-1994.
FUEN Präsident Loránt Vincze sagte: „Wir betrauern den Verlust des früheren FUEN Präsidenten, Karl Mitterdorfer. Seine zweite Amtszeit fand in einer entscheidenden historischen Zeit statt, die vom Fall des Eisernen Vorhangs geprägt war. Er hat die ersten Mitgliedsorganisationen aus Zentral- und Osteuropa willkommen geheißen und die FUEN wurde dadurch die Dachorganisation für so viele europäische Minderheitengemeinschaften, wie wir sie heute kennen. Seine Arbeit und sein persönliches Engagement gelten in unserer Organisation als Vorbild. Möge Gott seine Seele in Frieden ruhen lassen.“
Obmann der Südtiroler Volkspartei Philipp Achammer drückte seine Trauer aus: "Wir trauern um einen Mann, der sich über Jahrzehnte für die Anliegen der deutschen und ladinischen Minderheit eingebracht hat, etwa in Bildung und Kultur oder durch die Vernetzung mit anderen Minderheiten auf europäischer Ebene".
Foto: SVP
Pressemitteilungen
- 10. Forum der Europäischen Minderheitenregionen befasst sich mit Künstlicher Intelligenz und Minderheitensprachen
- Die 12. Jahrestagung der FUEN TAG fand bei den Türken in Nordmazedonien statt
- Minderheiten und Künstliche Intelligenz: Dialekte im digitalen Zeitalter lebendig halten
- Minderheiten und künstliche Intelligenz: Das kulturelle Erbe ins digitale Zeitalter bringen
- Türkische Minderheiten und Gemeinschaften versammeln sich in Skopje, der Hauptstadt Nordmazedoniens
- Björn Teir: Was wir heute nicht digitalisieren, ist morgen für die Welt nicht sichtbar
- 8. Jahrestagung der FUEN-Arbeitsgemeinschaft Bildung: Berufliche Bildung, Minderheitensprachen und KI im Fokus
- Die FUEN erörterte Minderheitenfragen mit EU-Institutionen in Brüssel
- FUEN-Ausstellung im Europäischen Parlament eröffnet: Minderheitensprachen auf die europäische Agenda bringen
- FUEN-Arbeitsgemeinschaft Bildung trifft sich in Eupen: Berufliche Bildung, Minderheitensprachen und KI im Fokus