FUEN und UNPO stärken ihre Partnerschaft
13.02.2019FUEN Präsident Loránt Vincze und Politischer Berater der FUEN Johan Häggman trafen sich am Dienstag mit Ralph Bunch, Generalsekretär, und Julie Duval, Programmverantwortliche der Unrepresented Nations and Peoples Organisation, UNPO, im Brüsseler Büro der FUEN. Es wurden neue Wege zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen bei der Verteidigung und Förderung der Minderheitenrechte sowie der sprachlichen und kulturellen Vielfalt diskutiert.
"Wir teilen die gleichen Werte, wir vertreten und verteidigen Minderheiten, und aufgrund der unterschiedlichen Ansätze und Zielgruppen ergänzen wir uns gegenseitig", sagte Loránt Vincze.
Die in den Niederlanden gegründete UNPO ist eine globale Bewegung für gewaltfreie Veränderungen und ist stolz darauf, Völker und Nationen zu verteidigen, die bei den Entscheidungsprozessen ihrer jeweiligen Länder nicht vertreten sind.
FUEN und UNPO vereinbarten eine Zusammenarbeit innerhalb einer Reihe von Fragen.
"Die UNPO stimmte zu, dass der Pakt zwischen Minderheit und Mehrheit ein wichtiges Instrument zur Verteidigung derjenigen ist, die nicht vertreten sind und ihrer Stimme nicht Gehör verschaffen können. Sie versprachen uns ihre volle Unterstützung bei der Förderung des Pakts". Vincze sagte weiterhin: "Die FUEN ist bereits sehr dankbar für ihren Beitrag zur Förderung der Minority SafePack Initiative".
Ralph Bunche erwähnte die wichtige Arbeit der UNPO für die Selbstbestimmung von Frauen, um die Gleichstellung der Geschlechter insbesondere unter Minderheiten zu fördern. Das Vorhaben ist auch eine Möglichkeit der EU-Finanzierung. Der Arbeitstitel des 1-2-jährigen Projekts lautet "Women of Change" und wird durch einen Zuschuss der EU Generaldirektion Justiz finanziert. Das Ziel ist es, ein globales Solidaritätsnetzwerk zwischen Frauen aus verschiedenen Gemeinschaften zu schaffen. Die FUEN versprach, sich damit zu befassen und zu sehen, wie sie dazu beitragen könnten, insbesondere was die Rolle von Frauen betrifft, die autochthonen Minderheiten angehören.
Beide Organisationen betonten, wie wichtig die Schulung ihrer Mitgliedsorganisationen ist, und einigten sich auf den Austausch von Methoden und bewährten Verfahren zum Kapazitätsaufbau.
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