FUEN lädt zu einem "Dialog für eine stabile Zukunft" in Kiew ein
25.11.2019Die Bedenken, aber auch die Chancen von Minderheiten aus der Ukraine sowie anderen Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland werden diese Woche Thema sein auf der FUEN Konferenz "Dialog für eine stabile Zukunft" in Kiew. Die Veranstaltung findet vom 27. bis zum 29. November 2019 statt.
Ziel ist es, aus erster Hand über die derzeitige Situation von Minderheiten in Bezug auf Bildungsrechte, den Gebrauch der Muttersprache, den Zugang zu Medien und die Integration in die Gesellschaft zu berichten und Wege zu finden, wie sie ihre Ziele erreichen können. Das Projekt zielt auch darauf ab, die politische Beteiligung von Minderheiten zu erleichtern und organisiert einen Dialog auf Augenhöhe mit politischen Entscheidungsträgern und Behörden für Minderheitenangelegenheiten.
Die Konferenz wird von FUEN Vizepräsident Gösta Toft eröffnet. Das FUEN Projekt "Minderheiten in den westlichen Balkanstaaten" und das Büro des Minderheitenbeauftragten in Bijeljina werden vom Projektkoordinator Matic Germovsek und den Vertretern der Stadt vorgestellt, während das Projekt Minority Monitor, das eine gemeinsame Plattform für autochthone nationale Minderheiten und Sprachgemeinschaften in Europa bietet, um Verletzungen und Missachtung ihrer Rechte für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen, von Projektmanager Arvid Martens vorgestellt wird. Der langjährige Partner der FUEN, das European Center for Minority Issues (ECMI), wird ebenfalls durch Senior Analystin Zora Popova vertreten sein.
Die Teilnehmer besuchen die Gedenkstätte Babi Yar und Roma und haben die Möglichkeit, die Krimtatarenküche zu probieren und an einer von ihnen organisierten kulturellen Veranstaltung teilzunehmen.

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