FUEN-Delegation zu politischen Gesprächen in Berlin
22.09.2025Am 17. und 18. September war eine Delegation der FUEN in Berlin unterwegs, um zentrale Anliegen der europäischen Minderheitenpolitik mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages sowie weiteren politischen Vertreterinnen und Vertretern zu diskutieren. Mit dabei: FUEN-Vizepräsidentin Olivia Schubert, die FUEN-Vizepräsidenten Bernard Gaida und Nabi Ibraimtzik sowie FUEN-Generalsekretärin Éva Pénzes.

Die Gespräche deckten ein breites Themenspektrum ab: von der Lage der nationalen Minderheiten in Europa über die Unterstützung der deutschen Minderheiten im Ausland bis hin zu Fragen der Förderung von Projekten und Tätigkeiten der FUEN und ihrer Mitgliedsorganisationen. Auch die Zukunft der Minority-SafePack-Initiative (MSPI), die Problematik des Geoblockings und die Fußball-Europameisterschaft der Minderheiten, die EUROPEADA, standen auf der Agenda.

Die Treffen fanden statt mit:
- Klaus-Peter Willsch, MdB, Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
- Kathrin Michel, MdB, Mitglied im Haushaltsauschuss,
- Christoph de Vries, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern,
- Knut Abraham, MdB, Koordinator für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit sowie Leiter der Bundestagsdelegation zur Parlamentarischen Versammlung des Europarates,
- Stefan Seidler, MdB des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW), beratendes Mitglied im Haushaltsauschuss,
- Maylis Roßberg, SSW-Politikerin und Präsidentin der European Free Alliance Youth (EFAY).

Die FUEN nutzte die Gelegenheit, um auf die Notwendigkeit hinzuweisen, nationale Minderheiten stärker in europäischen Förderprogrammen zu berücksichtigen. Immer wieder wurde deutlich: Für viele der bestehenden Herausforderungen braucht es neue politische Ansätze und verlässliche Partnerinnen und Partner im Deutschen Bundestag.

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