FUEN-Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) verabschiedet Resolution zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges
18.03.2025Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) in der FUEN hat anlässlich des 80. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges eine Resolution verabschiedet. In dieser erinnern die AGDM-Mitgliedsorganisationen aus Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien an das Schicksal der deutschen Minderheiten in ebenjenen Regionen, die nach Kriegsende von Vertreibung, Deportation und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen betroffen waren.
Die Resolution ruft dazu auf, das historische Unrecht klar zu benennen und sich von den Verbrechen an der deutschen Zivilbevölkerung zu distanzieren. Sie fordert die Nachfolgestaaten jener Länder, in denen die Vertreibung und Verfolgung nach dem Zweiten Weltkrieg stattgefunden haben, sowie die internationale Gemeinschaft auf, in würdiger Form an das Leid der Vertriebenen und der Heimatverbliebenen zu erinnern und diese Geschehnisse öffentlich zu verurteilen. Zudem betonen die genannten AGDM-Mitgliedsorganisationen die untrennbare Verbindung zwischen Menschenrechten und Minderheitenrechten und appellieren an die internationale Gemeinschaft, sich für den Schutz nationaler und ethnischer Minderheiten einzusetzen.
„Ein offener Dialog, die Anerkennung historischer Verantwortung und die nachhaltige Förderung der Rechte nationaler und ethnischer Minderheiten sind unabdingbar, um Konflikte und Kriege in Zukunft zu vermeiden“, heißt es in der Resolution, die am 4. März 2025 in Berlin verabschiedet wurde.
Die vollständige Resolution können Sie HIER einsehen und herunterladen.
Die englischsprachige Version der Resolution finden Sie HIER.
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