Europarats-Jubiläumskonferenz: Deutschland feiert 75 Jahre im Dienst von Demokratie und Menschenrechten
21.07.2025Am 13. Juli 1950 trat die Bundesrepublik Deutschland als eines der ersten Nachkriegsländer dem Europarat bei – der ersten internationalen Organisation, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg aufnahm. Diese Mitgliedschaft markierte einen entscheidenden Schritt zurück in die Völkergemeinschaft und die Verankerung Deutschlands im wertebasierten europäischen Projekt.
Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der deutschen Mitgliedschaft im Europarat fand am 8. Juli 2025 im Auswärtigen Amt in Berlin eine Jubiläumskonferenz statt. Unter dem Titel "Netzwerke für Demokratie stärken – 75 Jahre Deutschland im Europarat" diskutierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die zentrale Rolle des Europarats bei der Verteidigung gemeinsamer europäischer Werte.

Die Konferenz unterstrich die ungebrochene Bedeutung der 1949 festgelegten Gründungsziele des Europarats: Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit. Sie diente nicht nur der Rückbesinnung auf 75 Jahre Engagement für Europas Grundwerte, sondern auch der Bestimmung des Weges für die Zukunft des Europarats als unverzichtbare Institution in einer Zeit, in der seine Kernprinzipien erneut entschlossen verteidigt werden müssen.
Angesichts aktueller Herausforderungen und Sicherheitssituation wurde die Notwendigkeit betont, dass Europa enger zusammenrücken müsse – sowohl zum Schutz dieser Werte als auch im Interesse von wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt. Der Europarat bleibt das Fundament dieses Engagements.
Die Jubiläumskonferenz, an der im Namen der FUEN Olivia Schubert, Vizepräsidentin, Eva Penzes, Generalsekretärin und Renata Trischler, AGDM-Koordinatorin teilgenommen haben, wurde gemeinsam vom Europarat und dem Auswärtigen Amt ausgerichtet, unterstützt durch die Europäische Bewegung Deutschland e.V.

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