Starke Zusammenarbeit zwischen Land Schleswig-Holstein und der FUEN
05.10.2017Die Zusammenarbeit zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der FUEN steht auf einem soliden Fundament und sollte in Zukunft intensiviert werden. Dies war das Resümee des Treffens, das am Mittwoch, den 4. Oktober, in Kiel zwischen dem Minderheitsbeauftragten der Region, Herrn Johannes Callsen und der Delegation der FUEN unter der Leitung von Präsident Loránt Vincze abgehalten wurde. Im Zentrum der Diskussion standen die Hauptprojekte der europäischen Minderheitenorganisation, vor allem die Minority SafePack Kampagne und das Haus der Minderheiten in Flensburg.
Herr Vincze schätzte die jahrzehntelange Unterstützung der Arbeit der FUEN durch das Land Schleswig-Holstein. Viele Initiativen der Organisation seien tief in der deutsch-dänischen Grenzregion verwurzelt. "Unsere Aktivitäten beruhen auf der Überzeugung, dass Minderheiten unterschiedliche Lösungen und Rechtsschutzrahmen benötigen, die an ihre spezifischen Bedürfnisse angepasst sind. Aber es ist auch wahr, dass der Austausch von Best Practices der einfachste Weg sein sollte, jahrzehntelange Erfahrung und Wissen von einer Gemeinschaft zur anderen weiterzugeben. In diesem Sinne hat Schleswig-Holstein viel zu bieten und die FUEN ist gerne bereit, diese Expertise zu teilen. Ich praktiziere dies regelmäßig während der Tagungen und Konferenzen "- erklärte Loránt Vincze.
Der Präsident der FUEN äußerte seine Hoffnung, dass das Projekt Haus der Minderheiten, das ein europäisches Ressourcen- und Fachzentrum für Minderheitenanliegen werden soll, mit Hilfe der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark sowie der Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein Wirklichkeit werden wird." Wir müssen der Welt zeigen, was wir in dieser Region zu bieten haben. Wir haben bereits die Aufmerksamkeit der Partner in den westlichen Balkanstaaten, die unsere Erfahrungen in ihrer Heimat nutzen wollen, wie zum Beispiel in Bosnien-Herzegowina "- erklärte FUEN Vize Präsident Dieter Paul Küssner, der an dem Treffen teilnahm.
Herr Callsen lobte die Arbeit und die starke Sichtbarkeit der FUEN, und versicherte seine Bereitschaft zur Teilnahme an kommenden Projekten und Aktivitäten der FUEN. Beide Parteien vereinbarten einen regelmäßigen Meinungsaustausch und Arbeitsbeziehung zugunsten der Minderheiten in der Region und der europäischen Projekte der FUEN.
Pressemitteilungen
- Minderheiten und Künstliche Intelligenz: Dialekte im digitalen Zeitalter lebendig halten
- Minderheiten und künstliche Intelligenz: Das kulturelle Erbe ins digitale Zeitalter bringen
- Türkische Minderheiten und Gemeinschaften versammeln sich in Skopje, der Hauptstadt Nordmazedoniens
- Björn Teir: Was wir heute nicht digitalisieren, ist morgen für die Welt nicht sichtbar
- 8. Jahrestagung der FUEN-Arbeitsgemeinschaft Bildung: Berufliche Bildung, Minderheitensprachen und KI im Fokus
- Die FUEN erörterte Minderheitenfragen mit EU-Institutionen in Brüssel
- FUEN-Ausstellung im Europäischen Parlament eröffnet: Minderheitensprachen auf die europäische Agenda bringen
- FUEN-Arbeitsgemeinschaft Bildung trifft sich in Eupen: Berufliche Bildung, Minderheitensprachen und KI im Fokus
- FUEN-Delegiertenversammlung 2026 fordert stärkere Berücksichtigung von Minderheitensprachen bei künstlicher Intelligenz
- FUEN-Kongress diskutiert über Geoblocking und den Schutz von Minderheitensprachen